Von der Erkenntnis zur adaptiven Intervention
Neuerungen beim „Human Risk Command Center“ und beim „Security Behavior Management“
Wichtige Punkte
- Das „Human Risk Command Center“ von Mimecast lässt sich nun mit 17 Tools aus sechs Sicherheitsbereichen integrieren und bündelt Signale von Plattformen wie CrowdStrike, Okta und Netskope in einer single Übersicht über menschliche Risiken, wodurch das Wechseln zwischen isolierten Systemen entfällt.
- Mit dem neuen Watchlist-Manager können Sicherheitsteams dynamische Benutzergruppen erstellen, die stündlich auf der Grundlage von Risikobewertungen und Verhaltensmustern aktualisiert werden, wodurch Sicherheitsrichtlinien automatisch angepasst werden, sodass die Kontrollmaßnahmen stets das aktuelle Risiko widerspiegeln, ohne dass ein manueller Eingriff erforderlich ist.
- Mit dem Engage AI Phishing-Vorlagengenerator können Teams mithilfe von Eingabeaufforderungen in natürlicher Sprache realistische, anpassbare Phishing-Vorlagen in bis zu 27 Sprachen erstellen. Dadurch bleiben die Simulationen relevant und es wird der Kreis zwischen Risikoerkennung, Schulung und Verhaltensänderung geschlossen.

Seit Jahren wird das „Schulungsprogramm zur Sensibilisierung für Sicherheitsfragen“ auf eine reine „Abhak-Maßnahme“ reduziert – also auf etwas, das Unternehmen ihren Mitarbeitern lediglich zur Verfügung stellen, anstatt ein Programm anzubieten, das gezielt auf risikobehaftetes Verhalten abzielt. Angesichts der durch KI verursachten Bedrohungen ist die Lehre daraus eindeutig: Sicherheitsteams benötigen mehr als nur Schulungen in ihrem Instrumentarium. Sie benötigen ein Sicherheitsverhaltensmanagement– also die Fähigkeit, das Verhalten der Mitarbeiter zu verstehen, Risiken in Echtzeit zu bewerten und Kontrollmaßnahmen automatisch anzupassen.
Die eigentliche Lücke besteht nicht im Wissen. Es geht um Handeln – darum, konkretes Verhalten mit konkreten Maßnahmen zu verknüpfen.
Sicherheitsteams wissen in der Regel, wer auf simulierte Phishing-Links klickt, unsachgemäß mit vertraulichen Dateien umgeht oder in Abteilungen tätig ist, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Was ihnen bisher gefehlt hat, ist eine Möglichkeit, diese Erkenntnis mithilfe ihrer vorhandenen Tools in rechtzeitige Maßnahmen umzusetzen. Bis manuelle Arbeitsabläufe zum Einsatz kommen, ist das Risiko wahrscheinlich bereits eingetreten.
Mit der Einführung der Mimecast-Plattform im März 2026 wird sich dies ändern. Diese Version vereint eine tiefgreifendere Integration, adaptive Steuerungsfunktionen in Echtzeit und KI-gestütztes Training, um das Management von Sicherheitsverhalten in die Praxis umzusetzen – und ermöglicht so Sicherheitsprogramme, die mit der Geschwindigkeit von Verhaltensrisiken Schritt halten.
Wahlfreiheit: eine Plattform, 17 Integrationen – so machen Sie Ihre gesamte Sicherheitsinfrastruktur intelligenter
Unternehmen investieren in großem Umfang in CrowdStrike, SentinelOne, Okta, Microsoft, Netskope und unzählige weitere Tools. Doch heute gelingt es nur wenigen Teams, diese Werkzeuge tatsächlich miteinander zu verknüpfen.
Aus diesem Grund haben wir das Mimecast Human Risk Command Centereingerichtet .
Das Human Risk Command Center vereint nun 17 Integrationen aus sechs Sicherheitsbereichen und wandelt die Signale Ihrer bestehenden Tools in eine unified, kontextbezogene Übersicht über menschliche Risiken um. Noch wichtiger ist, dass Sie dadurch intelligentere, risikobewusste Maßnahmen ergreifen können, ohne zwischen isolierten Systemen hin- und herwechseln zu müssen.
Zu den Integrationen gehören nun:
- Phishing: Mimecast, Microsoft
- Malware: CrowdStrike, SentinelOne, Sophos, Palo Alto, Microsoft, Cisco XDR
- Identität: Duo, Okta, Microsoft
- Umgang mit sensiblen Daten: Netskope, Mimecast, Microsoft
- Phishing-Simulation: Mimecast, Microsoft
- Schulung: Mimecast
Wahrscheinlich benötigen Sie keine weiteren Änderungen an Ihrem Sicherheits-Stack; was Sie brauchen, ist Konnektivität. Jede Integration bereichert Ihre Analyse personeller Risiken – alles an einem Ort. Zudem dauert die Einrichtung nur wenige Minuten.
Und mit der neuen Outbound-API des Human Risk Command Center können Sie den programmgesteuerten Zugriff auf Human-Risk-Scores, Verhaltensereignisse und Trends automatisieren und die Daten direkt an SIEM-, SOAR- oder benutzerdefinierte Dashboards übermitteln. Hier entfaltet das Human Risk Command Center seine volle Wirkung als Dreh- und Angelpunkt für die Umsetzung verhaltensbasierter Daten.
Sehen Sie sich die vollständige Liste der HRCC-Integrationen an →
Einfachheit: Automatisierte, adaptive Sicherheitsrichtlinien
Sie fragen sich also, wie Sie Erkenntnisse über menschliche Risiken in adaptive Kontrollmaßnahmen umsetzen können?
- Schritt 1: Ermitteln Sie Ihre Nutzer mit hohem Risiko
- Schritt 2: Automatische Anpassung der Sicherheitsmaßnahmen auf der Grundlage des Risikos
Leichter gesagt als getan, nicht wahr? Hier kommt der Watchlist-Manager des Human Risk Command Center ins Spiel.
Mit dem Watchlist Manager können Administratoren dynamische, regelbasierte Benutzergruppen erstellen, die sich in Echtzeit auf der Grundlage von Risikobewertungen, Verhaltensmustern und Benutzerattributen aktualisieren. Jede Beobachtungsliste wird automatisch mit einer Profilgruppe synchronisiert, sodass sie über die Profilgruppen-API sofort auf der gesamten Mimecast-Plattform oder in Integrationen von Drittanbietern genutzt werden kann.
Dadurch entfällt die manuelle Gruppenverwaltung, und die Sicherheitsteams können sich auf die adaptive Risikominderung konzentrieren.
Einige Beispiele aus der Praxis dafür, was Kunden bereits entwickeln:
- Verhinderung von Datenexfiltration: Benutzer mit hohen Risikobewertungen, die mit sensiblen Daten umgehen und deren Schulungen überfällig sind, werden automatisch strengeren Kontrollen unterzogen – beispielsweise durch das Versenden ausgehender E-Mails mit Kopie an das SOC, das Blockieren verschlüsselter Dateien oder das Zurückhalten bestimmter Arten sensibler Dokumente.
- BEC- und Phishing-Schutz für den Finanzbereich: Nutzer aus dem Finanzbereich mit hohen „Attack Factor“-Werten und wiederholten simulierten Phishing-Klicks erhalten einen verstärkten Schutz vor eingehenden Nachrichten, einschließlich deutlich sichtbarer Banner in externen E-Mails und einer intensiveren BEC-Abwehr.
- Sicherheitsvorbilder: Nutzer mit geringem Risiko, die Schulungen absolvieren und simulierte Phishing-Versuche melden, werden mit einem optimierten Nutzererlebnis belohnt – weniger Schulungsaufgaben, weniger Hindernisse.
Die Mitgliederlisten der Beobachtungslisten werden stündlich aktualisiert, wodurch sichergestellt wird, dass die Richtlinien stets das aktuelle Verhalten widerspiegeln. Keine veralteten Gruppen oder falsch angewendeten Richtlinien mehr. Das ist Sicherheit, die mit der Geschwindigkeit des Risikos Schritt hält.
Lesen Sie den vollständigen Blogbeitrag zum Watchlist Manager →
Wirksamkeit: KI-gestützte Phishing-Vorlagen
Die Wirksamkeit von Phishing-Simulationen hängt von einer Sache ab: Spiegeln die Simulationen tatsächlich die Realität wider? Wenn Ihre Vorlagen veraltet oder zu allgemein wirken (ist COVID schon sechs Jahre her?), lernen Ihre Mitarbeiter schnell, diese zu erkennen – allerdings nicht aus den richtigen Gründen.
Aus diesem Grund ist der neue „Mimecast Engage AI Phishing Template Generator“ ein lang erwarteter Meilenstein für die Sensibilisierung im Bereich Sicherheit.
Sicherheitsteams können nun mithilfe von Eingabeaufforderungen in natürlicher Sprache realistische, individuell anpassbare Phishing-Vorlagen in bis zu 27 Sprachen erstellen. Geben Sie den Angriffsvektor, das Szenario, die Branche und den Schwierigkeitsgrad an – und das System generiert mindestens drei einzigartige, vollständig bearbeitbare Vorlagen, komplett mit Branding, Bildmaterial und Landingpages.
Dank der KI-gestützten Erstellung von Vorlagen sparen Sicherheitsteams Zeit und stellen sicher, dass die Schulungen angesichts sich ständig weiterentwickelnder Bedrohungen relevant und wirkungsvoll bleiben. Keine Engpässe mehr bei Design und Entwicklung. Häufigere, realistischere Simulationen halten mit den tatsächlichen Bedrohungen Schritt und sorgen für aussagekräftigere Lernerfahrungen.
In Kombination mit der Funktion des Watchlist-Managers, Nutzern mit höherem Risiko automatisch gezieltere Schulungen zuzuweisen, entsteht ein geschlossener Kreislauf: Das Risiko bestimmt die Schulung, die Schulung verändert das Verhalten, das Verhalten aktualisiert die Risikobewertung, und der Zyklus wiederholt sich kontinuierlich.
Der Gesamtzusammenhang
Jede dieser Funktionen – die 17 Integrationen, der Watchlist-Manager, der KI-gestützte Phishing-Vorlagengenerator – ist für sich genommen bereits äußerst leistungsstark. Zusammen genommen signalisieren sie jedoch einen bedeutenden Wandel: Beim Sicherheitsverhaltensmanagement geht es nicht mehr nur um Sensibilisierung oder isolierte Kennzahlen. Es geht darum, den Kreis zwischen Erkenntnis und Maßnahme zu schließen.
Das ist der Kern der für März 2026 geplanten Einführung der Mimecast-Plattform. Wir bauen ein Ökosystem auf, in dem:
- Risikosignale sind miteinander verknüpft
- Die Steuerungen sind adaptiv.
- Die Arbeitsabläufe sind automatisiert
- und Verhaltensänderungen sind messbar
Dies ist die Zukunft der menschenzentrierten Sicherheit – eine Plattform, auf der Intelligenz, Automatisierung und Eingreifen als ein einziges, nahtloses System zusammenwirken.
Mimecast HRCC und Engage bieten nun eine vollständig integrierte, adaptive Plattform für das Sicherheitsverhaltensmanagement – eine Plattform, die sich gemeinsam mit Ihrem Unternehmen weiterentwickelt und in Echtzeit auf Risiken reagiert.
Lesen Sie die vollständige Ankündigung zur Einführung im März 2026 → | Erfahren Sie alle Details zur Einführung in der Mimecast-Community →
Abonnieren Sie Cyber Resilience Insights für weitere Artikel wie diesen
Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Analysen aus der Cybersicherheitsbranche direkt in Ihren Posteingang
Anmeldung erfolgreich
Vielen Dank, dass Sie sich für den Erhalt von Updates aus unserem Blog angemeldet haben
Wir bleiben in Kontakt!