Häufig gestellte Fragen
Inwiefern unterscheidet sich der Anti-Phishing-Ansatz von Mimecast von der herkömmlichen E-Mail-Filterung?
Herkömmliche Filter stützen sich auf bekannte Bedrohungssignaturen und statische Inhaltsregeln. Mimecast nutzt KI, NLP und Computer Vision, um neuartige Angriffe zu erkennen, darunter BEC-Angriffe ohne Malware, Identitätsbetrug durch ähnliche Domains sowie URLs, die nach der Zustellung schädlich werden. Die URL-Umschreibung zum Zeitpunkt des Klicks bedeutet, dass der Schutz auch dann noch besteht, wenn eine E-Mail bereits im Posteingang angekommen ist.
Kann Mimecast vor Phishing-Angriffen schützen, die keine Links oder Anhänge enthalten?
Ja. Die Erkennungsfunktion von Mimecast wurde speziell für rein textbasierte BEC-Angriffe entwickelt. Das System analysiert E-Mail-Header, die Ähnlichkeit der Absenderdomänen sowie die Stimmung der Nachrichten, um Social-Engineering-Versuche zu erkennen – selbst wenn keine bösartige Nutzlast zum Scannen vorhanden ist.
Was geschieht, wenn eine Phishing-E-Mail zugestellt wird, bevor sie als bösartig identifiziert wird?
Dank der automatisierten Korrekturfunktion von Mimecast kann die Plattform nachträglich nach einer schädlichen E-Mail suchen und diese aus allen Benutzerpostfächern entfernen. Der URL-Schutz zum Zeitpunkt des Klicks stellt zudem sicher, dass Nutzer – selbst wenn die E-Mail zugestellt wurde – daran gehindert werden, schädliche Ziele aufzurufen, wenn sie versuchen, darauf zu klicken.
Überprüft Mimecast interne E-Mails oder nur eingehende Nachrichten von außerhalb des Unternehmens?
Mimecast überprüft eingehende, ausgehende und interne E-Mails. Durch die Überprüfung interner E-Mails geht Mimecast gezielt auf das Risiko ein, dass ein kompromittiertes internes Konto dazu genutzt wird, Phishing-Links oder Malware an Kollegen zu verbreiten – ein Szenario, das Tools, die ausschließlich den Perimeter überwachen, völlig übersehen.
Inwiefern trägt Mimecast dazu bei, das Bewusstsein der Mitarbeiter für Phishing zu schärfen?
Mimecast bietet dynamische Schulungen zur Sensibilisierung für Sicherheitsfragen mit Phishing-Simulationen an und versieht E-Mails von externen oder unbekannten Absendern mit Warnbannern. Es hat sich gezeigt, dass regelmäßige simulationsbasierte Schulungen die Klickrate der Mitarbeiter auf Phishing-Links um bis zu 90 % senken%.
Unterstützt Mimecast die Einhaltung von Datenschutzvorschriften?
Ja. Die Anti-Phishing-Maßnahmen von Mimecast, die Durchsetzung von DMARC sowie die detaillierte Sicherheitsberichterstattung unterstützen Unternehmen dabei, die Anforderungen der DSGVO, des HIPAA, des PCI-DSS und der NIS2 zu erfüllen. Manipulationssichere Protokolle über Verstöße gegen Richtlinien und Abhilfemaßnahmen liefern die für Prüfungen geeigneten Nachweise, die die Aufsichtsbehörden verlangen.